31.12.2012

Liebesgedichte von Matthias Claudius und Adelbert von Chamisso Teil 5



Böse, ungezogene, dreiste und freche Sprüche Teil 1



30.12.2012

Zitate aus Büchern- Die Bibel über Frauen



"Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi. […] Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann." - 1. Korinther 11,3-9


"Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen!" - Genesis 3,16


Zitate aus Büchern-Sudelbücher von G.C.Lichtenberg



Wenn er seinen Verstand gebrauchen sollte, so war es ihm als wenn jemand, der beständig seine rechte Hand gebraucht hat, etwas mit der linken tun soll.



Zwei auf einem Pferd bei einer Prügelei ist ein schönes Sinnbild für eine Staatsverfassung.



Die Menschen können nicht sagen, wie sich eine Sache zugetragen, sondern nur wie sie meinen, daß sie sich zugetragen hätte.

Zitate aus Büchern- Friedrich Nietzsche Teil 1


Zitate aus Büchern-J.W.v.Goethe-Faust I


Zitate aus Büchern-Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert deutscher Schriftsteller (1715 - 1769)



Berühmt zu werden, ist nicht schwer,
man darf nur viel für kleine Geister schreiben.
Doch bei der Nachwelt groß zu bleiben,
dazu gehört schon etwas mehr.


Zitate aus Büchern- Joseph Freiherr von Eichendorff

Joseph Freiherr von Eichendorff
deutscher Lyriker und Erzähler (1788 - 1857)





Schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.


Kein Dichter gibt einen fertigen Himmel, er stellt nur die Himmelsleiter auf.


Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
wunderbar mit allen Bäumen,
was dem Herzen kaum bewußt,
alte Zeiten, linde Trauer,
und es schweifen leise Schauer
wetterleuchtend durch die Brust.

Zitate aus Büchern- Clemens Brentano

Clemens Brentano war der Enkel von S.v. La Roche. Er wurde am 09.09.1778 in Ehrenbreitstein geboren und starb am 28.17.1842 in Aschaffenburg.
Brentano hatte zahlreiche Geschwister und seine Schwester Bettina heiratete den Dichter Achim von Arnim, mit dem Brentano zusammen als Hauptvertreter der Heidelberger Romantik gilt.
Nach dem Scheitern einer kaufmännischen Lehre und dem Studium der Bergwissenschaften begann er 1798 ein Studium der Medizin in Jena. Hier lernte er Wieland, Herder, Goethe, Tieck und andere Vertreter der Weimarer Klassik kennen. In diesem Umfeld entstand der Roman "Godwi" der einige der bekanntesten Gedichte Brentanos enthält. 1801 war Brentano Student der Philosophie in Göttingen und hier lernte er Achim von Arnim kennen mit dem er bald eine enge Freundschaft einging.
1804 zog er nach Heidelberg wo er zusammen mit Arnim eine Sammlung von Volksliedern herausgab. (Des Knaben Wunderhorn) 1809 finden wir Brentano in Berlin wo er sich der Deutschen Tischgesellschaft anschloss die antijüdische Tendenzen vertrat. Das kommt auch in Brentanos Werk "Gockel, Hinkel und Gakeleia" zum Ausdruck. 1811 verlässt er Berlin und hält sich in Böhmen und Wien auf. In den folgenden Jahren ist Brentano in verschiedenen Orten Zuhause und schreibt eine Reihe religiöser Schriften.
Die Liebe zu der Schweizer Malerin Emilie Linder führen zu lyrischen Spätwerk Brentanos, das in der deutschen Literaturgeschichte des 19.Jahrhunderts von einiger Bedeutung ist.


Zitate aus Büchern- Karl Marx (geflügelte Worte)

Karl Marx
Zur Beachtung: Die hier aufgeführten "Zitate" sind nicht in jedem Fall wortwörtlich aus der Werken von Marx übernommen sondern haben sich in dieser Form zu geflügelten Worten entwickelt.



Ein Gespenst geht um in Europa- Das Gespenst des Kommunismus.
Kommunistisches Manifest


Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.
Kommunistisches Manifest


Die Arbeiter haben kein Vaterland.
Das Kapital

Zitate zum Thema Politik Teil 1



Zitate zum Thema Krieg und Frieden

Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Berthold Brecht, deutscher Schriftsteller 1898 – 1956



Wir tragen den Frieden wie ein Gewand, an dem wir vorn flicken, während es hinten reißt.
Wilhelm Raabe 1831 – 1910



Es soll jetzt 50.000 Kernwaffen auf der Welt geben. Die Zahl ist umstritten, aber der Streit interessiert mich ungefähr so wie die Frage, ob man mich fünfzigtausendmal umbringen kann oder nur vierzigtausendmal.
Hermann Kant DDR-Schriftsteller

Zitate zum Thema Krieg und Frieden

Zitate zum Thema Gut und Böse

Böses Gewerbe bringt bösen Lohn.
Friedrich Schiller, Wallenstein


Das Gute - dieser Satz steht fest -
ist stets das Böse, was man lässt.
Wilhelm Busch



Geflügelte Worte/Zitate Teil I- Klassisches Griechenland (Homer, Sokrates)

seinen Obolus entrichten
Der Obolus ist die kleinste griechische Münze und sollte den Fährmann Charon als Lohn dienen um einen Toten über den Unterweltsstrom Acheron zu transportieren



die drei Grazien
Begleiterinnen von Aphrodite. Aglaia-Glanz, Euphrosyne-Frohsinn, Thalia-die Blühende (Göttinnen der Anmut)



Büchse der Pandora
Zeus formte eine Jungfrau voller Reize die er mit einem Gefäß zu Prometheus Bruder Epimetheus schickte. Dieser heiratete sie trotz aller Warnungen seines Bruders. Das Gefäß enthielt alle Übel und Pandora öffnete es. Nur die Hoffnung verblieb in dem Gefäß.

Geflügelte Worte/Zitate Teil II- Klassisches Griechenland (Aristoteles, Aischylos, Stobaios usw.)

Aischylos
springender Punkt
Aristoteles schreibt in seiner Tierkunde das das Herz eines sich im Ei entwickelnden Vogels hüpft und springt wie ein Punkt. (punctum saliens)



mit ArgusaugenDer alles erspähende Hirte Argus beobachtet die in eine Kuh verwandelte Io im Auftrag der eifersüchtigen Hera. Aischylos in die "Schutzflehenden"




Geflügelte Worte/Zitate Teil 1-Antikes Rom (Cäsar, Cicero, Cato usw.)

Cicero


Jeder ist seines Glückes Schmied
Appius Claudius Caecus/ Schriftsteller und Zensor 312 v.u.Z



Es ist nur Haut und Knochen
römische Komödie, um ein Lamm das verkauft werden soll abzuwerten. Es ist nur........



Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf
Plautus in der Eselskomödie, Ein Sklave unterschlägt Geld beim Kauf eines Esels. Der Besitzer des Sklaven hatte lange gezögert ihm das Geld anzuvertrauen.


Geflügelte Worte/Zitate Teil 2-Antikes Rom (Horaz, Ovid, Livius)

Ch. F. Jalabert: Vergil, Horaz und Varius im Haus des Maecenas
Öl ins Feuer gießen
Horaz/ Lyriker/ Quintus Hortius Flaccus 65-8 v.u.Z / In einem Gedicht für etwas noch schlimmer machen



Süß und ruhmvoll ist es, für das Vaterland zu sterben
Horaz/ "Römeroden"/ Preisung der römischen Manneszucht und des Kriegsdienstes für das Vaterland



Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 1 Bibel: Neues u.altes Testament

Altes und Neues Testament


Wie in Abrahams Schoß
NT Lukas 16



Ein biblisches Alter erreichen
AT Bezieht sich auf Methusalem



Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden
Horaz (?)


Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 4 Bibel: Neues u.altes Testament

Altes und Neues Testament

Wie in Abrahams Schoß
NT Lukas 16



Ein biblisches Alter erreichen
AT Bezieht sich auf Methusalem



Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden
Horaz (?)



Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 2 Neues u.altes Testament


Das Herz denkt oft anders, als der Mund redet
AT Salomons Sprüche 16,9



Der Mensch denkt, Gott lenkt
AT Salomons Sprüche 16,9


Ehre, wem Ehre gebürt
NT Römerbrief des Paulus 13,7

Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 3 Bibel: Neues u.altes Testament

Der Glaube versetzt Berge
NT Korintherbrief des Paulus 13,2



Wers glaubt wird selig
NT Markus 16,16



Man muss nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen
AT Jesus Sirach 28,29

Zitate zum Thema Sehnsucht Teil 1





Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 5 Bibel: Neues u.altes Testament

Das Land, wo Milch und Honig fließen
AT 2.Moses 3,8



Einer trage des anderen Last
NT Galaterbriefe des Paulus 6,2



Die Letzten werden die Ersten sein
NT Matthäus 19,30


Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 6 Bibel: Neues u.altes Testament

unter die Räuber fallen
NT Lukas 10



Recht muss Recht bleiben
AT Psalm 94,15



Eure Rede sei: ja,ja,nein,nein: was darüber ist, ist von Übel
NT Matthäus 5,37

Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 6 Bibel: Neues u.altes Testament


Nach mir die Sintflut
AT 1.Moses 6,17



Es geschieht nichts Neues unter der Sonne
AT Prediger 1



Man sieht wohl den Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Balken im eigenen
NT Matthäus 7,3

Zitate von Friedrich Schiller Teil 1



Zitate zum Thema Leben


Ach! unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden,

Sie hemmen unsres Lebens Gang.
Johann Wolfgang von Goethe



Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgendetwas wundert, was im Leben vorkommt.
Marc Aurel



Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben

Marcus Aurelius

Zitate zum Thema Hoffnung

Voltaire
Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen,
Wo kein Gewinn zu hoffen, droht Verlust.

Friedrich Schiller, Die Braut von Messina



Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.
Friedrich Nietzsche



Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
Voltaire




Zitate zum Thema Imperialismus-Nicht weinen, nicht zürnen, sondern begreifen! Spinoza

Otto von Bismarck
Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Wer euch in die Hände fällt, sei euch verfallen! So möge der Name Deutscher in China auf tausend Jahre durch euch in einer Weise bestätigt werden, dass niemals wieder ein Chinese es wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen
Wilhelm II



Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser.
Kaiser Wilhelm II



Wenn wir ganz ehrlich sein wollen, so ist es Geldgier, die uns bewogen hat, den großen chinesischen Kuchen anzuschneiden. Wir wollten Geld verdienen, Eisenbahnen bauen, Bergwerke in Betrieb setzen, europäische Kultur bringen, das heißt mit einem Wort ausgedrückt, Geld verdienen.
Generaloberst Helmuth von Moltke

Zitate zum Thema Glück Teil 1






 
Immanuel Kant
  Glücklich machen ist das höchste Glück.
  Theodor Fontane



  Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
  Johann Jakob Wilhelm Heinse



  



„Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle-das ist schon viel.“
T.Fontane

Zitate deutsche Aufklärung Teil 1-( Hölty, Claudius,Goethe)

Wer wollte sich mir Grillen plagen,
Solang uns Lenz und Jugend blüht
Heinrich Hölty 1748-1776



Rosen auf den Weg gestreut
Und des Harms vergessen
Heinrich Hölty 1748-1776

Zitate zum Thema Geld (Heine, Schopenhauer, Nestroy, Dostojewski usw.)

J.N.Nestroy
„Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
Benjamin Franklin

Die Phönizier haben das Geld erfunden - aber warum so wenig?
Johann Nepomuk Nestroy



„Geld ist rund und rollt weg. Bildung bleibt.“
Heinrich Heine



Wo viel Geld ist, geht immer ein Gespenst um.
unbekannt


Zitate deutsche Aufklärung Teil 2-( Goethe, Schiller, Franklin, Voltaire, Friedrich d. II)

Benjamin Franklin
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?
Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre



Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre



Es fürchte die Götter
Das Menschengeschlecht
Goethe, Iphigenie




Zitate von Karl Marx Teil 1 (Kapital, Thesen Feuerbach, deutsche Ideologie, Manifest der kommunistischen Partei usw)




Zitate von Karl Marx Teil 2



Zitate von Karl Marx Teil 3 (Das Kapital,Manifest der Kommunistischen Partei usw.)



Ich liebe dich- Zitate zum Thema Liebe Teil 1



Zitate zum Thema Liebe, Frauen und Männer Teil 2



Zitate zum Thema Liebe, Frauen und Männer Teil 3



Zitate zum Thema Musik Teil 1



Zitate zum Thema Musik Teil 2



Zitate zum Thema Musik Teil 3


Zitate von William Shakespeare Hamlet, Ein Sommernachtstraum, Romeo und Julia, König Lear)




Alter schützt vor Torheit nichts
Antonius und Cleopatra

Zitate Nach Autoren Buchstabe H





Buchstabe H



Heinrich Heine Teil 1
Heinrich Heine Teil 2
Heinrich Heine Teil 3
Heinrich Heine Teil 4
Heinrich Heine Teil 5
Heinrich Heine Teil 6
Heinrich Heine Teil 7



Lyrik nach Autoren Buchstabe U



Buchstabe U




Lyrik nach Autoren Buchstabe H



Buchstabe H



Lyrik nach Themen Buchstabe D



Zitate nach Autoren Buchstabe M


Lyrik nach Themen Buchstabe E





Lyrik nach Autoren Buchstabe B




Buchstabe B


Lyrik nach Autoren Buchstabe A



Buchstabe A


Lyrik nach Autoren Buchstabe P




Lyrik nach Autoren Buchstabe R




29.12.2012

Gedichte der deutschen Liebeslyrik Teil 4 Joseph von Eichendorff



Die Lyrik Eichendorffs behandelt nur wenige Motive diese allerdings oftmals sehr meisterhaft. Viele Gedichte von Eichendorff sind Volksgut geworden und zeichnen sich durch eine einfache und leicht verständliche Sprache aus. In seiner Lyrik überwiegt oft die Sehnsucht nach längst vergangenen Zeiten oder er besingt die Natur, weswegen man Eichendorff, auch als den Dichter des deutschen Waldes bezeichnet. Trotz der, oder gerade wegen der Einfachheit seiner Sprache gilt der Dichter zu den bekanntesten Romantikern im deutschen Sprachraum. Von kaum einen anderen Dichter der Romantik sind so viele Gedichte im Gedächtnis des Volkes geblieben. Insgesamt gibt es über 5000 Vertonungen seiner Gedichte.
Das bekannteste Werk seiner Prosa ist die Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts" die als eine Meisternovelle gilt und auch verfilmt wurde.
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10.03.1788 im Schloss Lubowitz/Ratibor geboren und starb am 26.11.1857 in Neiße.

28.12.2012

Zitate und geflügelte Worte von Friedrich Schiller Teil 2



Alle Menschen werden Brüder
Ode An die Freude

Bretter, die die Welt bedeuten
Ode An die Freude

27.12.2012

Gedichte der deutschen Liebeslyrik Teil 3 Anette-Droste von Hülshoff und Novalis





Anette Droste von Hülshoff war eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen und eine respektable Komponistin. Sie wurde am 10.01.1797 auf der Burg Hülshoff bei Münster geboren und starb am. 24.05.1848 auf der Burg Meersburg in Meersburg.
Besonders ihre Balladen und die Novelle "Die Judenbuche" sind ein Dokumente ihrer großen schöpferischen Kraft. Die Judenbuche gilt als einer der bedeutendsten Novellen deutscher Zunge. Aber auch in ihrer Naturlyrik zeigte Anette Droste von Hülshoff ihr großes Können. Die Gedichte beweisen ein großes handwerkliches Können aber auch die Sensibilität der Dichterin. 
Großen Raum in ihren Schaffen nehmen religiöse Dichtungen ein und an dem Gedichtzyklus "das geistliche Jahr" arbeitete sie über 20 Jahre. Für besonders empfehlenswert halte ich ihre Naturlyrik, die zwar meiner Ansicht nach nicht die dichterische Höhe eines Eichendorff erreicht, aber sich durch tief empfundene Gefühle auszeichnet. 

Georg Phillipp Friedrich von Hardenberg (Novalis) gilt als der bedeutendste deutsche Schriftsteller der Frühromantik. Er wurde am 02.05.1772 auf Schloss Oberwiederstedt geboren und starb am 17.03.1801 in Weißenfels. Novalis verblieben nur wenige Lebensjahre um seine dichterischen Fähigkeiten in die Tat umzusetzen. Für diese kurze Lebensspanne hat Hardenberg beachtliches geleistet. Der Dichter hatte eine für seine Zeit außergewöhnliche Bildung auf den verschiedensten Gebieten wie Philosophie, Religion und Naturwissenschaften die in sein Werk einfloss..
Die bedeutendste Dichtung Hardenbergs sind "die Hymnen an die Nacht" die versuchen Leben und Tod aus romantischer Sicht zu beleuchten. 

24.12.2012

Liebesgedichte von Achim von Arnim und Clemens Brentano Teil 2


Achim von Arnim gilt als einer der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik. Er wurde am 26.1.1781 in Berlin geboren und starb am 21.01.1831 in Wiepersdorf. Arnim hat in eine Fülle von Werken in vielen Gattungen hinterlassen, ist aber in die deutsche Literaturgeschichte vor allen als einer der Herausgeber der Sammlung "Des Knaben Wunderhorn" eingegangen das er zusammen mit seinem Schwager Clemens Brentano herausgab. Die Lyrik Arnims erreicht nicht die qualitative Höhe eines Eichendorff hat aber viele seiner Zeitgenossen beeinflusst.



Clemens Brentano wurde am 9.09.1778 in Ehrenbreitstein geboren und starb am 28.07.in Aschaffenburg. Seine Schwester Bettina, eine von vielen Geschwistern, heiratete den Dichter Achim von Arnim und war selbst eine recht bekannte Schriftstellerin der damaligen Zeit. Neben der Lyrik schrieb Brentano auch Märchen und sein bekanntestes Werk in dieser Gattung dürfte "Gockel, Hinkel und Gackeleia" sein. Große Wirkung in der Zeit hatten vor allem seine religiösen Werke die heute, zu mindestens im deutschsprachigen Raum, nur noch Literaturhistorische Bedeutung haben. Von der Lyrik Brentanos sind auch heute einige Gedichte recht bekannt.