2012-07-06

Aus meiner Schatztruhe-Minerale aus Thüringen Teil 2 : Der Tagebau Caaschwitz und die Halde der Grube Arminius bei Atterode


Sinter
J.Lindner
Bei meiner mineralogischen Wanderung durch Thüringen möchte ich Ihnen heute erneut 2 Fundstellen vorstellen. Der Tagebau Caaschwitz ist vor allem wegen seiner schönen Fluorite bekannt, während die Halde in Atterode, sehr schöne Goethitfunde erbringt.

1. Der Tagebau Caaschwitz

Im Bruch wurden dolomitisierte Sedimente abgebaut. Gebrannter Dolomit wird in der Metallurgie benötigt. Da die Nachfrage nach dem Gestein fast eingebrochen ist wurde der Abbau fast eingestellt. Im hinteren Teil der Grube sind aber durchaus noch sehr schöne Funde zumachen. Insbesondere nach dem Ende des Winters, wenn beim Tauwetter Abbrüche entstehen kann man sehr schöne Fluorite finden. Auch Malachit und Dolomitsinter sind relativ häufig während andere Minerale wie z.b Azurit nicht oft vorkommen.

Fluorit
J.Lindner



Fluorit
J.Lindner
Fluorit
J.Lindner












Mit etwas Glück findet im Bruch weitere Minerale. In den Bildern  unten ist das Malachit und Dolomitsinter.
Leider sind alle größeren Flouritkristalle, ab einer Größe von etwa 0,8cm stark rissig. Das ist aber für die Fundstelle typisch.


Sinter
J.Lindner


Malachit
J.Lindner



2. Die Halden der Grube Arminius bei Atterode

Bei Ruhla wird schon seit dem Mittelalter nach mineralhaltigen Gestein gesucht. Die Grube Arminius wurde während des 1.WK von der Firma Krupp eröffnet. Bis zu ihrer Schließung im Jahr 1958 wurde hier kontinuierlich Erz abgebaut. Auf der Haupthalde konnte ich folgende Minerale finden: Baryt, Chalkopyrit, Goethit, Malachit, Pyrolusit und Siderit.
Am bekanntesten sind die Goethitstufen von denen ich hier 2 Bilder zeige.


Goethit
J.Lindner


Goethit
J.Lindner

Baryt
J.Lindner
Baryt
J.Lidner















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Aus meiner Schatztruhe Teil 1








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