2012-08-30

Heinrich Heine-Lyrik- Einige Gedichte

Heinrich Heine ist einer der großen deutschen Lyriker dessen beste Werke neben den Gedichten Goethes bestehen können. Der 1797 in Düsseldorf geborene Heine ist in seinen jungen Jahren der Romantik zuzuordnen. Viele seiner Gedichte sind schlicht und einfach, jedoch voller Poesie und wurden vielfach vertont. Einige von ihnen sind zu echten Volksliedern geworden. Seine 1827 erschienenen Gedichte im  "Buch der Lieder" übten großen Einfluss auf die romantische Literatur in Deutschland aus. Als Beispiel für die romantische Periode im Schaffen von Heine an dieser Stelle das bekannte Gedicht "Die Lorelei".



Minerale aus Thüringen-Mandelfundstelle Georgenthal


Mandelfundstelle in Georgenthal



Mandelfundstelle an der B88
J.Lindner

Fährt man auf der B88 durch Georgenthal so stößt man auf die Abzweigung nach Tambach-Dietharz (L1028). Unmittelbar an der Abzweigung beginnt rechter Hand eine Felsformation die sich eine weite Strecke am unteren befestigten Weg hinzieht, die jedoch nur sporadisch an die Erdoberfläche tritt.
Die Felsformation ist ein Melaphyr der kleinere bis mehrere Zentimeter große Blasenhohlräume (Mandeln) enthält.





2012-08-25

Minerale aus Thüringen-Das Oehrenstocker Revier

Das Oehrenstocker Revier


Baryt
J.Lindner
 Die Manganerze im Oehrenstocker Revier wurden seit dem 18. Jh. im Kleinbergbau gewonnen. Im Oehrenstocker Feld und am Tragberg existierten insgesamt etwa 50 Grubenfelder. Am bekanntesten ist die Luthersteufe deren Zechenhaus am Eingang zum Schortetal zu besichtigen ist. Der Hauptgang der Lutherteufe war bis zu 2m mächtig und auf 1000m erzführend. Alle anderen Gänge im Revier wiesen bedeutend weniger Erzgehalte auf, so das die Lutherteufe das ertragreichste Grubenfeld war. Die Grubenfelder gehören dem Floßberg-Stechberg Gangsystem an. Hauptsächlich wurden im Revier Psilomelan, Pyrolusit, Hausmannit und Braunit abgebaut. Auf vielen Gruben trat reichlich Gangart hinzu, insbesondere Baryt und Calcit. Das Grubengelände wird heute meist landwirtschaftlich genutzt. Einige Gänge sind überackert worden und Lesesteinfunde kaum noch möglich. Viele Gänge sind jedoch als buschüberwachsene Haldenzüge leicht zu erkennen.

2012-08-22

R.Kipling-Das Dschungelbuch-Eine Buchempfehlung

R. Kipling wird am 30.12.1865 in Bombay geboren und stirbt am 18.01.1936 in London. Im Alter von 5 Jahren musste er mit seiner Schwester nach England und wurde dort aufgezogen. Im Jahr 1882 reiste Kipling  nach Indien und die Eindrücke und Erlebnisse veränderten ihn. In Lahore, heute in Pakistan, begann er sich literarisch zu betätigen. Ab Mitte der 1880er Jahre bereiste er Indien als Korrespondent. In dieser Zeit hatte er schon mehrere Erzählbände veröffentlicht die sehr erfolgreich waren. 1889 kehrte er nach England zurück und weitere literarische Werke erscheinen. 1907 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Nach dem 1.WK ging die Popularität Kiplings zurück und er starb 1936 an einer Gehirnblutung.

Weitere Werke:   Schlichte Geschichten aus Indien 1888
                          Das fahle Licht 1890
                          Kim 1901


Minerale aus Thüringen- Friedrichroda/Ungeheurer Grund


Friedrichroda/Ungeheurer Grund

Fluorit
J.Lindner
In Friedrichroda verlaufen entlang der thüringischen Gebirgsrandstörung mehrere Eisen- und Manganerzgänge. Die Gänge ziehen sich vom ungeheuren Grund im NW bis zum Gottlob im Süden. Die bekanntesten Erzgänge von Friedrichroda sind der Sperrweger Gang und der Wolfsstieger Gang mit 550 bzw. 700 Metern Länge.
Alten Dokumenten zufolge waren die Gänge bis über 10m mächtig doch überwog der Nebengesteinsanteil bei weitem. Schwerspat und Calcit,. seltener auch Flußspat und Quarz, kommen als Gangart vor. Rotliegend Konglomerate bilden das Nebengestein dieser Gänge.

2012-08-17

E.T.A Hoffmann-Biografie-Zahlen, Daten, Fakten

E.T.A.Hoffmann

E.T.A.Hoffmann wurde am 24.01.1776 in Königsberg geboren. Den Namen Amadeus gab sich Hoffmann aus Verehrung für Mozart. 2 Jahre nach seiner Geburt trennten sich seine Eltern und das Sorgerecht für Hoffmann erhielt seine Mutter. Die Mutter kehrte zurück in ihr Elternhaus, da sie aber ständig krank konnte sie sich nicht um die Erziehung ihres Sohnes kümmern. Dies übernahm seine Großmutter bzw. sein Onkel und dessen Frau. Während der Onkel preußische Disziplin forderte versuchte seine Tante ihm einige schöne Kinderjahre zu bescheren.
Hoffmann besuchte 1781/82 die Burgschule in Königsberg und lernte dort Theodor Gottlieb von Hippel kennen mit dem er sich anfreundete. Die Freundschaft zwischen den Beiden reichte bis zum Tode Hoffmanns. Auf der Burgschule erhielt er Unterricht im Zeichnen sowie in Musiktheorie und Klavierspiel.
1772 nahm er ein Jurastudium auf das er 1795 erfolgreich beendete . In dieser Zeit ließt Hoffmann Sheakespeare, Sterne, Goethe und Schiller. 2 Romane entstehen die aber nicht überliefert sind. 1796 verstarb seine Mutter an einem Schlaganfall.
Hoffmanns Beziehungen zu Frauen sind sehr problematisch und er erlebte einige unerfüllte Liebschaften. Wegen so einer "Affäre", wo er ins Gerede gekommen war, musste er Königsberg verlassen und er reiste nach Schlesien ab.

2012-08-16

Robert Merle-Ein vernunftbegabtes Tier-Eine Buchempfehlung

Robert Merle war der Sohn eines Offiziers und wurde am 28.08.1908 in Tebessa/frz. Algerien geboren. In Paris studierte er Anglistik und im II.WK geriet er in deutsche Gefangenschaft. Er nahm mehrere Male Lehraufträge an Universitäten an, die aber immer mehr zugunsten seiner schriftstellerischen Arbeit in den Hintergrund traten. Bis zu seinem Tod am 28.02.2004 schrieb Merle an dem Zyklus Fortune de France.

Weitere empfehlenswerte Bücher von Merle

Der Tod ist mein Beruf    1957
Hinter Glas                    1970
Malevil                           1972
Die geschützten Männer 1974

2012-08-14

Aus meiner Schatztruhe-Minerale aus Thüringen Teil 7 -Der Ehrenberg bei Ilmenau

Biotitleisten
J.Lindner

Geologie/Mineralogie

Der Ehrenberg ist dem eigentlichen Thüringer Wald vorgelagert, gehört aber geologisch, mit seinem Granit und Kontaktgesteinen zum Thüringer Wald.

Die Nordrandstörung des Thüringer Waldes liegt am nördlichen Teil des Ehrenberges und trennt den Granit vom abgesunkenen Buntsandsteingebiet.


2012-08-09

Geschichten aus Tausend und eine Nacht


Die Rahmenhandlung berichtet von Schahryar einem König der durch seine Frau betrogen wurde und daraufhin seinem Wesir befiehlt, ihm jede Nacht eine Jungfrau zuzuführen, die dann am Morgen, wie sie seine ungetreue Frau getötet wird.
Die Tochter des Wesirs Schehrazade will das Morden beenden und die Frau des Königs werden. So beginnt sie ihre Geschichten zu erzählen die sie immer an der spannendsten Stelle unterbricht, so das der König in der nächsten Nacht die Fortsetzung hören will. Nach 1001 Nacht hat Schehrazade dem König 3 Kinder geboren und wird begnadigt.
Die bekanntesten Geschichten der Sammlung sind:


Aus meiner Schatztruhe-Minerale aus Thüringen Teil 6 -Der Tagebau Kamsdorf

Pyrit
J.Lindner
In meinen heutigen, nunmehr 5 Teil möchte ich Ihnen Minerale aus dem Tagebau Kamsdorf vorstellen.
Der Großtagebau  liegt zwischen den Gemeinden Könitz, Bucha und Kamsdorf.  Das Gebiet um Kamsdorf blickt auf einen langen und traditionsreichen Bergbau zurück. Schon im Mittelalter wurden Kupfer, Silber und Kobalterze gewonnen. Das häufigste Mineral ist Calcit, das hier, in vielen teilweise seltenen Kristallformen vorkommt. Hierzu einige Beispiele.






2012-08-03

Aus meiner Schatztruhe-Minerale aus Thüringen Teil 5 -Das Raubschloß und der Bergmannskopf in Gräfenroda

Gräfenroda Raubschloß 


Calcit "Kanonenspat"
Gräfenroda wird 1290 das Erste mal urkundlich erwähnt und die Blütezeit des Bergbaues liegt im 16. und 17. Jahrhundert. Es wurde Erz zur Gewinnung von Kupfer und Silber abgebaut. Die Fundstelle wurde durch H.Knoll/Erfurt vor einigen Jahren bekannt. Calcit konnten mein Sammlerfreund und ich als Kanonenspat finden.










Im Folgenden weitere Bilder von Mineralien die wir bei mehreren Besuchen der Fundstelle Raubschloss finden konnten.

Mark Twain- Tom Sawyers Abenteuer, eine Buchempfehlung

Tom Sawyers Abenteuer-Reclam 1982
Mark Twain wird als Samuel Langhorn Clemens am 30.11.1835 in Florida geboren. Reisen führten ihn ab 1852 nach New York, St.Louis, Philadelphia und Washington. Danach lebte er in St.Louis und war viele Jahre lang als Steuermann auf dem Mississippi tätig. Sein Pseudonym Mark Twain benutzte er ab 1863 als er begann sich ernsthaft mit einer Karriere als Schriftsteller zu beschäftigen. Es erschienen verschiedene Geschichten und ein Roman. 1870 heiratete Twain und zog 1871 nach Hatford. Hier schrieb er  die Werke die seinen Weltruhm begründeten.
1872 Durch Dick und Dünn
1876 Die Abenteuer des Tom Sawyers
1884 Die Abenteuer des Huckleberry Finn
Mark Twain war ein Gegner der Annexionspolitik der USA und lehnte die Sklaverei ab. Viele seiner in Zeitungen erschienenen Artikel beschäftitigten sich mit diesen Themen. Mark Twain starb am 21.04.1910 in Redding.