2012-11-14

Alexander Wolkow-Der Feuergott der Marranen-Eine Buchempfehlung

Alexander Melentjewitsch Wolkow (1891-03.07.1977 in Moskau) wurde in Kasachstan geboren und beschäftigte sich schon in früher Jugend mit Literatur. Er studierte Mathematik in Tomsk und arbeitete dann als Lehrer. Ende der 20er Jahre wurde er Leiter der Arbeiterfakultät  und nach einem Kurs arbeitet er von 1933 bis 1953 als Dozent für höhere Mathematik.

Literarisch war er seit 1917 tätig und erlernte die englische Sprache. Er übersetzte die Geschichte des "Zauberers von Oz" des Schriftstellers Lyman Frank Baum. Bei der Übersetzung des Werkes fügte er nach und nach verschiedene Personen und Handlungselemente dazu, so das ein eigenständiges Buch entstand. " der Zauberer der Smaragdenstadt" erschien 1939 in der Sowjetunion und 1959 in einer überarbeiteten Fassung in den osteuropäischen Staaten. Da der Erfolg des Buches groß war schrieb Wolkow weitere Geschichten die in 5 Büchern ab 1963 erschienen.

Die Zauberlandreihe beinhaltet folgende Bücher:

2012-11-12

Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 5 Bibel: Neues u.altes Testament

unter die Räuber fallen
NT Lukas 10

Recht muss Recht bleiben
AT Psalm 94,15

Eure Rede sei: ja,ja,nein,nein: was darüber ist, ist von Übel
NT Matthäus 5,37

2012-11-09

Redensarten, Zitate, geflügelte Wörter-Teil 4 Bibel: Neues u.altes Testament

Das Land, wo Milch und Honig fließen
AT 2.Moses 3,8

Einer trage des anderen Last 
NT Galaterbriefe des Paulus 6,2

Die Letzten werden die Ersten sein
NT Matthäus 19,30



2012-11-07

Georg Weerth- Dichter der Armen und Entrechteten

Georg Weerth
Weerth ist schon in jungen Jahren gestorben und ist nur 34 Jahre alt geworden. Der am 17.2.1822 in Detmold geborene Dichter hielt viele Jahre eine enge Freundschaft zu Marx und Engels. Als er am 30.07.1856 verstarb hatte er nur rund 25 Gedichte veröffentlicht die alle im Alter von 19 bis 26 Jahren geschrieben wurden. Friedrich Engels sagt von Weerth das er "der erste und bedeutendste Dichter des deutschen Proletariats" war. Weerth unterstützte den politischen Kampf von Marx und Engels und in der "Neuen Rheinischen Zeitung" schrieb der Dichter bissige Satiren gegen das stillhaltende und schweigende  Bürgertum und gegen den reaktionären Adel.

Weerths Talent für Prosa zeigt sich insbesondere in seinen Briefen und Berichten. Der Dichter hatte die revolutionären Ereignissen in Europa in Paris erlebt. Diese Geschehnisse hat Weerth in lebendigen und kraftvollen Worten geschildert. Auch 1849, bei den Versuch der Arbeiter sich von ihrem Joch zu befreien war er in Paris und sah mit an wie das Aufbegehren im Keim erstickt wurde. Nach Deutschland zurückgekehrt musste Georg Weerth noch für 3 Monate ins Gefängnis. Das war die Reaktion der Sieger auf den Spott und der Satire die Weerth über sie ausgeschüttet hatte.

Anette von Droste Hülshoff- Leben und Gedichte

A.v. Droste Hülshoff
A.v. Droste Hülshoff entstammt aus einer alten Adelsfamilie und wurde am 14.01.1797 auf dem Gut ihrer Eltern bei Münster geboren. Die Lyrik A.v. Droste Hülshoff löst sich in weiten Teilen von der Sentimentalität der Romantiker. Wen sie auch nicht die spottende und sarkastische Urteile  eines Heines  über die romantischen Naturdichter erreicht hat, so sind aber auch ihre Gedichte, die die Realität wiedergeben , oft von einen spöttelnden Unterton gekennzeichnet.
A.v. Droste Hülshoff hat Balladen, Verserzählungen sowie religiöse Gedichte geschrieben. Ihr Bestes leistete sie aber in Landschaftsbildern die wegen ihrer Orginalität sowie liebevollen zarten Darstellungen auffallen. Im Gedichtzyklus "Der Weiher" gelangen ihr einige ihrer schönsten Gedichte bei denen man ihre Sehnsucht nach Frieden und Einheit mit der Natur spürt.