2012-12-30

Zitate aus Büchern-Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert deutscher Schriftsteller (1715 - 1769)



Berühmt zu werden, ist nicht schwer,
man darf nur viel für kleine Geister schreiben.
Doch bei der Nachwelt groß zu bleiben,
dazu gehört schon etwas mehr.



Es ist mit unseren Urteilen wie mit unseren Uhren. Keine geht mit der anderen vollkommen gleich, und jeder glaubt doch der seinigen.


Die Wahrheit, lieber Freund, die alle nötig haben,
die uns als Menschen glücklich macht,
ward von der weisen Hand, die sie uns zugedacht,
nur leicht verdeckt, nicht tief vergraben.


Genieße, was dir Gott beschieden,
entbehre gern, was du nicht hast!
Ein jeder Stand hat seinen Frieden,
ein jeder Stand auch seine Last.

So suche dir in allen Fällen,
den Tod oft lebhaft vorzustellen,
so wirst du ihn nicht zitternd scheun.
So wird er dir ein Trost in Klagen,
ein weiser Freund in guten Tagen,
ein Schild in der Versuchung sein.


Geiz ist Grausamkeit gegen die Dürftigen, und die Verschwendung nicht weniger.




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