2013-03-26

Goethe- Zitate aus seinen Werken Teil 6







Was einem angehört, wird man nicht los, und wenn man es wegwürfe.


Wanderjahre

Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch.

Wahlverwandschaften

Wenn die Menschen recht schlecht werden, haben sie kein Anteil mehr als die Schadenfreude.

Kunst und Altertum

Es irrt der Mensch, solang' er strebt

Faust I

Ein Verschwender weiß sein Geld oft anzuwenden.

Die Mitschuldigen

Es gibt Menschen, die auf die Mängel ihrer Freunde sinnen; dabei ist nichts zu gewinnen. Ich habe immer auf die Verdienste meiner Widersacher acht gehabt und davon Vorteil gezogen.

Maximen und Reflexionen

Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen. Was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder läßt ihn gleichgültig.

Wahlverwandschaften

Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.

Faust I

Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt.

Wahlverwandschaften

Die Freudigkeit ist die Mutter aller Tugenden.

Götz

Wer sich der Einsamkeit ergibt, ach! der ist bald allein!

Wilhelm Meister


Verfahre ruhig, still,
brauchst dich nicht anzupassen.
Nur wer was gelten will,
muß andre gelten lassen.

Zahme Xenien

Ein edler Mensch zieht edle Menschen an und weiß sie festzuhalten.

Tasso

Wer sich nach der Decke streckt,
dem bleiben die Füße unbedeckt.

Sprichwörtlich

Der Schmerz vermindert sich im Klagen.

Die Mitschudigen

Es ließe sich alles trefflich schlichten,
könnte man die Sachen zweimal verrichten.

Sprichwörtlich

Die Krankheit des Gemütes löset sich in Klagen und Vertraun am leichtsten auf.

Tasso

Es schadet nichts, wenn Starke sich verstärken.

Faust II

Der alte reiche Fürst
blieb doch vom Zeitgeist weit,
sehr weit-
Wer sich aufs Geld versteht,
versteht sich auf die Zeit,
sehr auf die Zeit!

Zahme Xenien

Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wissen.

Faust I

Gewiß ist der glücklich und groß, der weder herrschen noch zu gehorchen braucht, um etwas zu sein.

Götz







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