2013-03-28

Zitate zum Thema Besitz und Eigentum Teil 2







An Habe gewinnen heißt am Sein verlieren.



Lao-Tse

Manche Leute haben nichts weiter von ihren Vermögen als die Furcht, es zu verlieren.

Rivarol

Das Vorhandensein einer übertriebenen Anzahl nützlicher Dinge endet in der Erschaffung einer übertriebenen Anzahl von unbrauchbaren Menschen.

Karl Marx

Der Mensch besitzt nicht das Eigentum, sondern das Eigentum beherrscht ihn und macht sich zu seinem Herrn.

Bebel

Nicht den, der viel besitzt, wirst du mit Recht glücklich nennen.

Horaz, Oden

Wenn der Pöbel aller Sorten
tanzet um die goldnen Käfer,
halte fest: Du hast im Leben
doch am Ende nur dich selber!


Storm, Für meine Söhne


Ists besser, nicht besessen haben,
Als zu verlieren das Besessene?
Im Grunde gleich sind alle Gaben,
Vom Himmel Menschen zugemessen.
Es fehlt uns doch, was wir nicht wissen;
Wir haben noch, was wir vermissen.
Und endlich ruht in Finsternissen,
Ob nie gehabt und ob entrissen,
Gleich Ungekanntem das Vergessne.

Rückert

Genieße alles dankbar, was von außen kommt, aber hänge an nichts.

W.Humboldt

Wer weniger hat, als er begehrt, muß wissen, das er mehr hat, als er wert ist.

Lichtenberg

Das ist der beglückteste Staat, in dem das Mein und Dein am wenigsten gehört wird.

Plato

Was nicht griffbereit ist, was man nicht nachts um zwei Uhr finden kann- ; das besitzt man nicht. Das liegt bloß da. Es ist so, wenn man es weggeworfen hätte.

Tucholsky

Nicht an Güter hänge dein Herz,
die das Leben vergänglich zieren!
Wer besitzt, der lerne verlieren,
wer im Glück ist, der lerne den Schmerz.

Schiller, Die Braut von Messina

Ohne teilnehmenden Genossen macht uns Besitz keine Freude.

Seneca

Denn man kann nichts sein Eigentum nennen, in dessen Besitz man sich nicht zu setzen und zu erhalten im Stande ist.

Lessing

Es ist ein großes Ding um das Haben. Der Mensch allein hat, aber darum ist auch der Mensch allein schuldig.

Johann Heinrich Pestalozzi

it Haben, Gewinnen, Besitzen, Genießen schließt der Ideenkreis eine Kette um den Menschen, die ihn an Staub und Erde fesselt.

Forster, Parisische Umrisse

Das Eigentum ist die Grundlage aller geselligen Verhältnisse und die unerläßliche Bedingung aller Bildung und aller Fortschritte. Es ist keineswegs der Grund jedes Zwistes, vielmehr sollen feste Gesetze darüber eintretendem Zwist vorbeugen und ihn beseitigen.

Friedrich von Raumer

Man mache gleich Anfangs einen Unterschied zwischen Eigentum und Benutzung des Eigentums.

Lessing

Sei gewiß, das nichts dein Eigentum sei, was du nicht in dir hast!

M.Caudius, Morgengespräch





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