23.04.2013

Zitate zum Thema Kunst Teil 3






"Die Kunst namentlich des lyrischen Dichters besteht darin, im möglichst Individiellen das möglichst Allgemeine auszusprechen."

Storm, Brief
Was nicht originell ist, daran ist nichts gelegen, und was originell ist, trägt immer die Gebrechen des Individiums an sich

Goethe, Nachlass
Kunstwerke sollen der Menschheit weiterhelfen.

Wilhelm Raabe
Das Wesen der Poesie wie aller Kunst besteht im Auffassen der Platonischen Idee, d. h. des Wesentlichen und daher der ganzen Art Gemeinsamen, in jedem einzelnen, wodurch jedes Ding als Repräsentant seiner Gattung auftritt und ein Fall für tausende gilt.

A. Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit
Eine Skizze wirkt oft so viel mehr und höher als die Ausführung, weil in letztere vieles aufgenommen wird, was man füglich entbehren könnte, in der Skizze hingegen nur das Notwendige, die Phantasie Anregende.

Karl Friedrich Schinkel
Die Kunst ist die irdische Schwester der Religion. Wenn wir ein Herz haben, sie zu vernehmen, dann werden wir erhoben und beseligt.

A. Stifter
Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens-des Künstlers Beruf

R. Schumann
Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zu Grunde gehen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche
Die Kunst ist nur eine höhere Art von Tod.

Hebbel
Der Endzweck der Wissenschaft ist Wahrheit, der Endzweck der Künste hingegen das Vergnügen.

Lessing, Laokoon
Die Kunst kann niemand fördern als der Meister, Gönner fördern den Künstler, das ist recht und gut; aber dadurch wird nicht immer die Kunst gefördert.

Goethe, Maximen und Reflexionen
Das eigentliche Kunstgeheimnis des Meisters besteht darin,
daß er den Stoff durch die Form vertilgt.

 Schiller
Das sogenannte aus-sich- Schöpfen macht gewöhnlich falsche Originale.

Goethe, Nachlass
Künstler! Dich selbst zu adeln,
mußt du bescheiden prahlen.
Laß dich heute loben, morgen tadeln
und immer bezahlen.

Goethe, Zahme Xenien
Es gibt auch Afterkünstler: Dilettanten und Spekulanten; jene treiben die Kunst um des Vergnügens, diese um des Nutzens willen.

Johann Wolfgang von Goethe
Die Kunst, die verfolgte, findet überall eine Freistatt, erfand doch Dädalus, eingeschlossen im Labyrinthe, die Flügel, die ihn in die Luft erhoben.

Beethoven, Brief

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