2013-09-29

Gedichte von Klaus Groth- Abendfreden (7)





Abendfreden

De Welt is rein so sachen,
Als leeg se deep in Drom,
Man hört ni ween’s noch lachen,
Se’s lifen as en Bom.

Se snackt man mank de Bläder,
Als snack en Kind in Slap
Se singt de Wegenleder
Vör Köh un stille Schap.

Nu liggt dat Dörp in Dunkeln
Un Newel hangt davör,
Man hört man eben munkeln,
Als keem’t vun Minschen her.

Man hört dat Veh in’t Grasen,
Un allens is in Fred,
Sogar en schüchtern Hasen
Sleep mi vör de Föt.

Da’s wull de Himmelsfreden
Ahn Larm un Strit un Spott,
at is en Tid tum Beden –
Hör mi, du frame Gott!






zurück                                                                                 nächstes Gedicht von K.Groth


Einführung das literarische Porträt

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Nachrichten an:

geologe.ef@gmx.de