29.11.2013

G.Herwegh-Gedichte eines Lebendigen: Eins, Zwei, drei, vier, nun.....(77)






XLI.

"Eins -- zwei -- drei -- vier -- nun, eine hübsche Schar!
Mein guter Freund, Ihr treibt das Ding ins Große;
Heute ist es diese, Morgen jene Rose:
Mit Eurem Herzen steht es sonderbar.“

Der Dichter ist der Sultan Scheriar,
Und liebt, wie dieser Herr, das Grandiose;
Der ruht' auch zweimal nie im selben Schoße,
Bis er Scheherezaden wurde gewahr.

Ich sah wohl manch ein schönes Angesicht,
Das ich besungen und belobt; nur schade,
Das, was ich suchte, war es immer nicht.

Und Alles, Alles morde ich ohne Gnade,
Was meinem Ideale widerspricht:
Wann kommst Du endlich, o Scheherezade?





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Einführung in die Dichtung

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