2014-12-31

Goethes Tagebücher: Februar 1825



1825


20. 02. Weimar.

Mit mancherlei Expeditionen beschäftigt. Des jungen Schuchardts Anstellung reguliert. Erste Märzenglöckchen durch die Kinder entdeckt. Mittag für uns. Mit Erinnerungen beschäftigt und manches Besondere aus der Vergangenheit. Deshalb die Arbeiten vom vierten Buch vorgenommen. Abends Eckermann.

21. 02. Weimar.

Frankfurter Verhältnis zu Krause diktiert. Spazieren gefahren. Mittag Gräfin Henckel. Nach Tische Napoleons Aufenthalt auf der Insel Helena, mit Kupfern.

26. 02. Weimar.

Mannigfaltige Sendung von Jena. Überlegung der darauf nötigen Expeditionen. Eigenhändiges Mundum. An Faust einiges gedacht und geschrieben. Mittag zu vieren. Abends Hofrat Meyer. Schwerdgeburths Probedruck. Die fürstliche Medaille besprochen. Die neusten Autographa geordnet. Ulrichs von Hutten Brief an Pirkheimer.

27. 02. Weimar.

Sekretär Kräuter, wegen des meteorologischen Abdrucks. Munda der Briefe an Reinhard und Beust nach Frankfurt. Meyers Aufsatz zu Kunst und Altertum mundiert. Der junge Frommann. Mittag Dr. Eckermann. Mein Sohn hatte den Hofdienst. Venezianische Sonette des Grafen Platen, lobenswürdig gefunden. Betrachtungen über Faust. Die ältern Nacharbeitungen vorgenommen. Einiges zurechte gestellt. Oberkonsistorialrat Günther, Kohle und Holz von Mattstädt bringend. Zeigte ihm die flora subterranea des Grafen Sternberg und einige Musterstücke vor. Billett von Eckermann, wegen einer hannoverischen Anstellung.



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