31.12.2014

Goethes Tagebücher: Januar 1825



1825




8. 01. Weimar.

Mundum des Hauptschreibens. Verschiedene Konzepte. Professor Göttling. Tristan und Isolt, in der Ausgabe von Hagen. Mittag zu dreien. Gegen Abend Eckermann. Ich las die alte Wallfahrt von 1517 in dem von Kanzler von Müller gesendeten Kodex.

12. 01. Weimar.

In den vordern Zimmern wegen Reinigung des Ofens und der Stube. Einige Abschriften an den Meyerischen Rezensionen. Fernere Überlegung der neuen Ausgabe. Kupfer eingeordnet. Mittag zu vieren. Nach Tische meinem Sohn die Akten bisheriger Verhandlungen mitgeteilt. Hatte derselbe mit Hoffmann wegen eines Revisors gesprochen. Blieb für mich. Die jenaischen Bibliothekstagebücher durchgesehen. Ferner den Band der Schillerschen Korrespondenz von 1797.

13. Januar. Weimar.

Beschäftigung mit dem Verzeichnis der neuen Ausgabe, auch nähere Betrachtung der einzelnen Gedichte des Divans. Einiges vorsorgsweise zu Kunst und Altertum. Mittag zu vieren. Mit der Chronik beschäftigt, sowie mit der Schillerschen Korrespondenz. Manches geordnet und schließlich korrigiert.

28. 01. Weimar.

Schreiben an Martius mundiert. Konzepte durchgesehen. Die Mattstädter Kohlenangelegenheit an Günther gebracht. Mittag zu vieren. Nach Tische Zahme Xenien. Abends Professor Riemer und Eckermann. Lyrische Gedichte durchgesehen. Auch die Zahmen Xenien wurden beachtet und über deren Herausgabe gesprochen. Blieben zu Tische. Erinnerung voriger Zeiten. Auch das höhere Interesse besprochen, das gleichzeitig Teilnehmende an Gedichten und sonstigen geistigen Produktionen haben, indem ihnen Persönlichkeiten und individuelle Umstände genau bekannt waren.



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