31.05.2015

Briefwechsel Goethe mit seiner Frau Christiane: Christiane 15.05. 1816 (255)




1816

Am 11. Mai begibt Goethe sich für einige Wochen nach Jena. Wie sein eigenes Befinden, so war das Christianes seither ganz befriedigend gewesen; dafür sprechen auch kleinere Lustfahrten Christianes in die Nachbarschaft: Oßmannstedt und Jena, deren Goethes Tagebuch gedenkt. Seine Briefe an Christiane aus den nächsten Wochen sind nicht bekannt.



243. Christiane 

Weimar, den 15. Mai 1816. 

Tausend Dank für alles Überschickte. Bei uns ist alles in Tumult, der Zauberlehrling ist in allen Zimmern eingekehrt; (1) Deine Zimmer sind aber alle schon fertig. Minchen ist mit Arbeit noch ganz beschäftiget.

Der neue Schauspieler (2) ist, wie Du weißt, sehr hübsch und hat sehr lebhaft gespielt gegen unsern. Hier folgen auch noch 6 Bouteillen Wein.

Lebe wohl und denke mein. 

C. v. Goethe.



1. Auch August gebraucht gelegentlich für großes Reinemachen im Hause diesen Goethes Ballade entnommenen Vergleich. - 2. Hölken; er war am 13. in einer sonst von Lortzing gespielten Rolle als Gast aufgetreten.

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