2017-08-30

Ein Zauberer (18)

Gubitz-Ein Zauberer


Ein Zauberer

Die Königsnacht soll mit Gespenstern schrecken,
Den Wahn erfrischen jetzt romant'sche Kräfte;
Es gilt, wenn Wahrheit an den Ort ich hefte,
Sie ist ja als Gespenst nur zu entdecken.

Doch Wahrheit macht die schlechtesten Geschäfte,
D'rum lohnt es kaum der Mühe sie zu wecken;
Man läßt sich dann nur höchstens von ihr necken:
Ist scherzhaft sie gehüllt in süße Säfte.

So mag denn hier ein heit'res Treiben walten,
Auf, beichtend zieht vorüber, ihr Gestalten,
Das Inn're müsst ihr ohne Hehl entfalten!-

Ich rathe nicht, daß die Erwartung schwindet;
Kommt Kleines nur und Großes ist verkündet,
So hoff' ich, daß man's ganz im Zeitgeist findet!

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